Historie

Der NÖ Masterplan für Naturwissenschaft und Technik wurde im Herbst 2010 durch den NÖ Landtag gestartet. Das Projekt geht auf die Ergebnisse der „Netzwerkstatt Bildungs- und Qualifikationsbedarf NÖ“ der NFB des Jahres 2007 zurück. Damals wurde zum Thema „Demographie, Bildung und Arbeitsmarkt" diskutiert und die geringe AbsolventInnenquote bei naturwissenschaftlich/technischen Ausbildungen als wesentliche Herausforderung und tendenzielle Bedrohung für Innovationsorientierung sowie Wertschöpfung in Niederösterreich identifiziert.

Auf der Grundlage dieses Befundes wurde das Ziel einer Steigerung der Ausbildungsquote im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich formuliert und im Jahr 2008 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um entsprechende Maßnahmen zu entwickeln. Entsprechend einer systemischen Herangehensweise an die Problemstellung wurden zum einen die grundlegenden Bildungs-Lebensphasen – vom Kindergarten bis zur Hochschule – abgedeckt, zum anderen alle beteiligten Institutionen – Schulen, Wirtschaft, Politik, Hochschulen – mit dem Thema befasst. Die Arbeitsgruppe bestand folglich aus VertreterInnen niederösterreichischer Unternehmen, aus Verantwortlichen von BildungsträgerInnen (Fachhochschulen, TU Wien), ExpertInnen des Landesschulrats für NÖ, der NÖ Landesregierung sowie der Industriellenvereinigung und der NÖ Forschungs- und Bildungsgesellschaft (NFB) - damals als NÖ Bildungsgesellschaft m.b.H. für Fachhochschul- und Universitätswesen. Schließlich wurden zusätzlich ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich und das Jugendreferat der NÖ Landesregierung in den Reflexionsprozess eingebunden und es wurde gemeinsam ein Konzept erarbeitet.

Die Pädagogische Hochschule Niederösterreich unterstützt durch die Entwicklung neuer Aus- und Weiterbildungsangebote für PädagogInnen die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen und beteiligt sich außerdem an der Weiterentwicklung des Konzepts.