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Aktuelles Programm

SYMPOSION DÜRNSTEIN 2017

Gesellschaft, Staat, Gewalt. Was uns zusammenhält.

9.-11. März 2017
Eröffnung am 9. März 2017, 18 Uhr (Eintritt frei)
Stift Dürnstein, Wachau

Zitat: Die Gewalt lebt davon, dass sie von Anständigen nicht für möglich gehalten wird.
Jean-Paul Sartre


Unsere Gesellschaft ist weltweit mit wachsenden Bedrohungsszenarios und zunehmender Gewaltbereitschaft konfrontiert. Staaten reagieren darauf mit vermehrter struktureller Gewalt und Kontrolle. Beim Symposion Dürnstein 2017 diskutieren Expertinnen und Experten unterschiedlichster Disziplinen die Frage, wie mit Gewalt produktiv umgegangen werden kann, um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu stärken.

Der Krieg im Mittleren Osten, Terrorattentate und Klimawandel: Diese Ergebnisse treffen Europa in einem Moment, in dem die Änderungen der Arbeitsstrukturen und des Arbeitsmarktes sowie daraus folgende Probleme rund um Krankenversicherung, Pflege oder Altersvorsorge viele Menschen mit Abstieg und Armut bedrohen. Die Politik radikalisiert sich, verbale Gewalt in den digitalen Medien sowie staatliche Kontrolle und Überwachung nehmen zu. 

Expertinnen und Experten u.a. aus Medizin, Politikwissenschaft, Philosophie, Theologie, Ökonomie und Rechtswissenschaft sind zu einem Dialog dazu nach Dürnstein geladen. Zu den prominentesten Gästen zählen u.a. der Arzt und Neurobiologe Joachim Bauer D), der Theologe Wolfgang Palaver (A), der an der Princeton University lehrende Politikwissenschafter Jan-Werner Müller (D/USA),die Mitbegründerin der "Women in International Security Israel" Lea Landmann (ISR), die Politikberaterin Jumana Jaouni (ISR/PSE) oder die Publizistin Sibylle Hamann (A).

Veranstalter: NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB)
Programm und Kuratierung: Ursula Baatz
Moderation: Günther Kienast
Kooperationspartner: Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems (KPH), Donau-Universität Krems

Die Vorträge werden in die englische und deutsche Sprache übersetzt.

Im diesjährigen Beitrag der KPH Wien/Krems entwickeln Studierende eine Installation, die Anleihen an Joseph Beuys' Auseinandersetzung mit Kunst und Gesellschaft nimmt.