Der Hochschulatlas NÖ

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Religion – Kultur – Spiritualität, MA (Masterlehrgang)

Weiterbildung: Weiterbildungslehrgänge

Institut: Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems – Campus Krems-Mitterau
http://www.kphvie.ac.at

Dr.-Gschmeidler-Str. 28
3500 Krems an der Donau
Tel.: +43 2732 835 91-0
vanessa.strohmaier@kphvie.ac.at
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Art der Hochschule: Pädagogische Hochschule


Dauer: 6 Semester

Umfang: 120 ECTS-Punkte

Organisationsform:
Berufsbegleitend


Schlagworte:
Religion Religionslehrer Seelsorge Priester Kirche Theologe Ethik

Beschreibung:

In diesem Hochschullehrgang mit Masterabschluss wird eine große Palette an theologischen, humanwissenschaftlichen und kulturellen Themen und Methoden geboten, bei deren Auswahl und Angebot man sich zur Aufgabe gemacht hat einerseits den rasanten Schwund religiösen Grundwissens zu bremsen und andererseits Grundfragen der Religion und des Credos nicht an die Wissenschaftlichkeit abzutreten, sondern im Horizont des biblischen Menschenbildes und des katholischen Glaubens zu beantworten. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es den Studierenden die Inhalte und deren Entstehung am originalen Ort erlebbar zu machen. Diese Möglichkeit ergreifend wird auch die Begegnung mit den anderen monotheistischen Religionen forciert und hier einen Austausch gelebt. Abgerundet wird dieses Studienangebot mit der Erlernung der Analyse von Kulturschätzen des Glaubens, Ethik und auch der Frage nach der kompetenten Vermittlung des Glaubens. Dem profanen Ruf nach einer Gesamtpersönlichkeit kann so im Religionsunterricht, im Gespräch und im Austausch Rechnung getragen werden.

Besondere Highlights:

Die oft rezitierten und bekannten Grundlagentexte des katholischen Glaubens am Ort der Entstehung, sowohl des Glaubens als auch dessen Texte, erlebbar zu machen, kann sicher als Höhepunkt des hier angebotenen Hochschullehrgangs mit Masterabschluss (Master of Arts) genannt werden. Die 14-tägige Bibelschule „Ursprünge des Glaubens entdecken“ im Heiligen Land macht es möglich die Texte in einer hohen Intensität und Originalität neu zu entdecken. Das Hineinfühlen und der Austausch in und über diese Werke geschieht im Heiligen Land und führt von Jerusalem bis Galiläa. Die dort ebenfalls verbreiteten weiteren monotheistischen Religionen laden geradezu dazu ein, auch diese Perspektiven zu hören, zu diskutieren und neu wahrzunehmen. Die intensive Auseinandersetzung mit christlicher Kunst und Kultur von den Anfängen zur Gegenwart erweitert den Begriff von Glauben und Religion zusätzlich. Solche „Sehschulen“ ermöglichen nicht nur eine theologisch und historisch korrekte Erschließung, sondern eröffnen neue Möglichkeiten im Unterricht oder im Gespräch. Ähnliches gilt für Themen wie Liturgie, Feste oder das Kirchenjahr.