Der Hochschulatlas NÖ

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Traumapädagogik, MA (Masterlehrgang)

Weiterbildung: Weiterbildungslehrgänge

Institut: Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems – Campus Krems-Mitterau
http://www.kphvie.ac.at

Dr.-Gschmeidler-Str. 28
3500 Krems an der Donau
Tel.: +43 2732 835 91-0
vanessa.strohmaier@kphvie.ac.at
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Art der Hochschule: Pädagogische Hochschule


Dauer: 5 Semester

Umfang: 90 ECTS-Punkte

Organisationsform:
Berufsbegleitend


Schlagworte:
Bildungswissenschaften Didaktik Pädagogik Psychologie

Beschreibung:

Die Inhalte dieses Hochschullehrgangs mit Masterabschluss beruhen auf der Zusammenarbeit von Psychotherapie und Pädagogik und stellen ein Gesamtkonzept dar, das sich am Wissen und den Erkenntnissen der Erziehungswissenschaften, der Psychotraumatologie, der Bindungstheorie, der Resilienzforschung und der Traumatherapie orientiert. Ziel des Studiums ist ein Wissen und Verständnis, um seelische und körperliche Verletzungen, Reaktionen und Verhaltensweisen von traumatisierten Personen zu entwickeln sowie die Kenntnisse entsprechender Unterstützungsmöglichkeiten. Die Studierenden werden befähigt die Belastungsmomente für Kinder/Jugendliche durch ressourcenorientierte, stabilisierte Interventionen zu reduzieren. Ausgehend von einer fundierten theoretischen Erarbeitung der Grundbegriffe, deren Definitionen und Verständnisweisen vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Disziplinen, aus denen sich dieser Pädagogikzweig entwickelt hat, werden die Studierenden durch Supervision und Selbsterfahrung zu (Gegen-)Maßnahmen hingeführt, die ihnen ermöglichen nach der Identifizierung dieser Symptome einer (Re-)Traumatisierung die gelernten Methoden ressourcenorientiert, selbstfürsorglich und sicher durchzuführen.

Besondere Highlights:

Die Absolvent*innen lernen in diesem Hochschullehrgang mit Masterabschluss eine Disziplin kennen, welche aus einem besonders umfangreichen Repertoire an Achtsamkeitsübungen, Supervision und Selbsterfahrung schöpft und die Absolvent*innen damit befähigt zu handeln. Die Studierenden sehen sich in weiterer Folge in einem komplexen sozialen System verankert, erkennen ihre Rolle und lernen diese auch für sich in ihrer Tragweite zu akzeptieren. Hierzu wird auch insbesondere das Spannungsfeld mit einrichtungsfremden Personen, wie Eltern, Ärzten, Lehrer*innen, Psychotherapeut*innen etc. angesprochen. Diese systemische Sichtweise ermöglicht es den Pädagog*innen Zusammenhänge und Wirkfaktoren zu erkennen und Verständnis sowie Wertschätzung und Offenheit für alle anderen Professionist*innen entgegen zu bringen. Der hohe Anteil an Selbsterfahrung ermöglicht den Absolvent*innen weiters eine hohe Belastbarkeit, Stresstoleranz und Abgrenzungsfähigkeit zu entwickeln, welche in jeglichem Berufsalltag einsetzbar sind.